Susanne Schneider,
Die Nächte der Schwestern Bronte

Regisseur Rüdiger Hentzschel zieht alle Register: Leitmotive verstärken Emotionen, kurze Szenen in raschem Wechsel verdichten die Story; Traumszenen führen ins dunkle Innenleben der drei. Ein Herbststück.

Kronen Zeitung / Oliver Werner

Drei Schwestern locken ins Reich der Gefühle
Im Wiener Rabenhof ist mehr als nur ein kurioses Literaturdenkmal zu entdecken: „Die Nächte der Schwestern Bronte“ entzücken durch ein strenges Gefühlsregiment… Die Schwestern Bronte auf Bühnenbrettern annonciert zu sehen, löst zunächst Besorgnis aus. Wird man mehr sehen als ein betulich ausgemaltes dumpf spätromantisch-viktorianisches Pfarrhausmilieu?
Rüdiger Hentzschels Regie überrascht in ihrer glockenhellen Klarheit, mit ihrem Sinn für den lapidaren Ton, mit dem ja auch die autobiographischen und erzählenden Bronte-Texte betören…Sehenswert!

Die Presse / Hans Haider

 

© Claudia Prieler

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